Fit für den Einstellungstest
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FIT FÜR DEN EINSTELLUNGSTEST
SO STARTEST DU GUT VORBEREITET IN DIE NÄCHSTE RUNDE
Welche Qualifikationen erwartet die Wirtschaft von Bewerbern um Ausbildungsplätze? Gefragt sind fachliche Qualifikationen (Schulkenntnisse) und persönliche Qualifikationen (Schlüsselqualifikationen, "soft-skills").
Bei den fachlichen Qualifikationen werden vor allem Kenntnisse im Dreisatz, in der Prozentrechnung, Geometrie, in den Grundrechenarten wie auch Grundkenntnisse in Physik, Biologie und Chemie vorausgesetzt. Großen Wert legen viele Personalchefs auch auf Rechtschreibung, schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit sowie auf Englisch und Computer-/IT-Kenntnisse.
An persönlichen Qualifikationen sind u.a. gewünscht: Zuverlässigkeit, Belastbarkeit, Verantwortungsübernahme, Konflikt- und Teamfähigkeit, Lernfähigkeit, Flexibilität und Problemlösefähigkeit.
Fast alle Einstellungstests enthalten Fragen zum Allgemeinwissen (oft auch politischer Natur) und Rechenaufgaben. Getestet werden auch dein Kommunikationsverhalten, deine Team- und Konfliktfähigkeit, Flexibilität, Initiative und Fähigkeit zu eigenständigem Arbeiten.
Die Quelle der Bewerbung wird oft ebenfalls nachgefragt. Bitte gebe hier die aktuelle BERUFSCHANCE an!
3. Schritt
Der Einstellungstest
Das Assessment-Center (AC) spielt vor allem bei Großunternehmen eine entscheidende Rolle, wenn z. B. Führungspositionen von Nachwuchskräften zu besetzen sind. Die Unternehmen können sich durch dieses Verfahren ein genaueres Bild von dir machen.
Worauf muss ich mich einstellen?
Auf das Einzelgespräch (Persönlichkeit, deine Ziele und Vorstellungen), die Gruppendiskussion (Initiative, Team- und Konfliktfähigkeit), Rollenspiele (Kommunikationsverhalten, Flexibilität), das Kurz-Referat über ein bestimmtes Thema (Vortrag, rhetorische Fähigkeiten), der Intelligenz- und Leistungstest (schulisches Grundwissen, Allgemeinbildung). Informiere dich deshalb vorher genau über das Unternehmen.
Prüfungsangst?
Aufgeregt ist sicher jeder, das ist auch völlig normal. Bleibe ehrlich, denn die Tests sind so aufgebaut, dass kleine Schwindeleien sehr leicht auffallen. Die besten Chancen hast du, wenn du gut vorbereitet bist.
Du solltest deine eigenen Utensilien (Schreibmaterial) in jedem Fall mitnehmen. Sicher ist sicher. Arbeite zügig, aber sorgfältig. Besonders schwierig erscheinende Aufgaben überspringst du lieber und nutzt die Zeit für leichtere.
Denke daran: Insbesondere Intelligenz- und Leistungstests sind meist so konzipiert, dass kaum alle Aufgaben in der vorhandenen Zeit zu lösen sind - also bleibe cool und zuversichtlich. Den potenziellen Arbeitgeber interessiert, wie du unter Druck arbeitest!
Rechtzeitig da sein!
Ein gemütliches Frühstück und eine entspannte Anreise geben dir die Ruhe und Kraft, die du für ein gutes Bestehen des Tests auf jeden Fall brauchst. Denn zu so einem wichtigen Termin kommst du selbstverständlich rechtzeitig.
Einen gewissen Zeitpuffer kalkulierst du mit ein. So vermeidest du hektische Situationen im Vorfeld und unnötigen Stress bei der Prüfung. Wichtig ist auch die Information vorab: Wie lange dauert der Test? Denn nur so kannst du das richtige Pensum an Essen und Getränken einplanen.
Beispiele für Musteraufgaben
Bereich: Rechtschreibung.
Aufgabe: „Der Prüfungstext enthält in manchen Zeilen einen Rechtschreibfehler. Es ist Ihre Aufgabe, die falsch geschriebenen Wörter zu verbessern, indem Sie die Fehler kennzeichnen und die Wörter richtig am Ende der Zeile auf den Korrekturrand schreiben. In den Zeilen, in denen sich kein Rechtschreibfehler befindet, tragen Sie nichts ein.“
Bereich: Wortschatz.
Aufgabe: „Ordnen Sie den Eigenschaftswörtern das zutreffende sinn- bzw. sachverwandte Wort zu, indem Sie die entsprechende Kennziffer neben dem sinn- bzw. sachverwandten Wort eintragen (Eigenschaftswort ist z. B. „uneigennützig“, das sinn- bzw. sachverwandte Wort dazu wäre „selbstlos“)
Bereich: Allgemeinbildung.
Frage: „Welche der aufgeführten Länder gehören zur europäischen Union, welche nicht?“
Bereich: Wirtschaftliche Fragen.
Aufgabe: „In einem kaufmännischen Unternehmen wird ein Auszubildender mit verschiedenen Bereichen bekannt gemacht. Ordnen Sie die nebenstehenden Tätigkeiten den genannten Abteilungen zu.“
Bereich: Umgang mit Zahlen und Tabellen.
Aufgabe: „Beantworten Sie uns mit Hilfe des Schaubildes die Frage, um wie viel Prozent in Deutschland der Umsatz mit Informations- und Telekommunikationstechnik von 2000 bis 2004 angestiegen ist.“ Immer wieder gerne genommen werden Textaufgaben, Prozentrechnen und Dreisatz.
Bereich: Berufsbezogen.
Frage: „Durch einen Schlauch fließt Wasser von dem linken in den rechten Behälter, siehe Schaubild. Bis zu welcher Markierung sinkt das Wasser im linken Gefäß?“
Bereich: Gemeinsamkeiten finden.
Frage: „Sechs Wörter werden vorgegeben. Ihre Aufgabe ist es, zwei Wörter herauszufinden, für die es einen gemeinsamen Oberbegriff gibt. a) Löffel b) Schere c) Teller d) Gabel e) Essen f) Kochtopf. Die richtige Lösung ist a) und d). Löffel und Gabel haben den gemeinsamen Oberbegriff "Besteck".
Es hat nicht geklappt?
Verzweifle nicht an deinem Misserfolg, denn „Übung macht den Meister!“. Die Selbstsicherheit steigt mit jeder Erfahrung in Bewerbungssituationen, ob sie nun positiv oder negativ war.
In zukünftigen Tests oder Gesprächen kommen dir alle deine Erfahrungen also zugute. Deine Geduld und dein Durchhaltevermögen lohnen sich bestimmt und dann heißt es vielleicht schon bald: „The winner is...“
Kostenlos einen Begabungstest üben kannst du übrigens auf der Homepage www.metier2000.de/auswahl.html
Die aktuelle BERUFSCHANCE wünschen dir viel Erfolg!
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